Sport

Einzelsportarten
Gruppensportarten

Die Freizeitgestaltung jedes Kindes hängt natürlich von seinen individuellen Vorlieben und Interessen ab. Wenn es Freude an einer Aktivität hat, wird das Kind motiviert sein und sich eher an notwendige Regeln und Voraussetzungen halten. Allerdings gibt es auch hier Aktivitäten, die für Kinder mit ADHS besser geeignet sind als andere.

Einzelsportarten

Viele Kinder mit ADHS kommen besonders gut mit Sportarten zurecht, die strikte und klare Regelvorgaben haben wie Judo. Zeichnet sich das Kind durch eine große Tierliebe aus, was häufig bei ADHS vorkommt, sind besonders Sportarten geeignet, in denen es Kontakt zu Tieren hat. Manche Kinder bevorzugen auch Sportarten, die z.B. schnelles Denken und Reagieren erfordern und dadurch interessant bleiben. Wieder andere mögen eher sehr stark strukturierte, ruhige Beschäftigungen wie Angeln.

Bei der Suche nach der für Ihr Kind „richtigen“ Sportart werden Sie vielleicht ein bisschen ausprobieren müssen, welche Variante Ihrem Kind mehr liegt. Dafür eignen sich Schnupperkurse besonders gut, in denen man anfangs auch die benötigten Materialien ausleihen kann.

Beispiele für Sportarten, die geeignet sein können:

  • Judo
  • Joggen/ Leichtathletik
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Klettern
  • Trampolinspringen
  • Reiten/ Voltigieren
  • Bogenschießen
  • Segeln
  • Angeln
  • Fechten

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Gruppensportarten

Auch bei Gruppensportarten haben sich Aktivitäten mit festen, sehr streng durchgesetzten Regeln bewährt. Ein schneller Rhythmus der Sportart kann den Eigenschaften eines Kindes mit ADHS entgegenkommen, z.B. beim Handball.

Schwierig an Gruppensportarten ist jedoch eine erhöhte Unfallgefahr durch die Impulsivität der Kinder: Es passieren leichter Fouls, die dann zu Ablehnung in der Mannschaft führen können. Als nicht besonders geeignet werden deshalb im Allgemeinen Team-Ballsportarten wie Fußball empfunden.

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